Komplizen / Das Paar

 

Das Kleine ist ein Spiegel des Großen.
Und zugleich sein Wesenskern.
Seine geheimste Triebkraft.
Diese innere Logik sozialer Systeme und ihre Bedeutung für das Verhältnis der Geschlechter interessieren mich hier. Mein Focus liegt dabei auf dem Paar als kleinster gestaltgebender Einheit in der sich die Dynamik zwischen Mann und Frau ausdrückt. Sie ist der Ausgangspunkt, der bestehende Strukturen bekräftigt und reproduziert oder Entwicklung zulässt, wenn es zu einer Bewusstheit internalisierter Muster kommt. Der Gegensatz von ästhetischer Oberfläche und subtil vermittelter Bedrohlichkeit will in diesem Sinne emotional aufrütteln und irritieren.
Dabei werden in der Tiefe immer letzte Fragen nach Fremdbestimmung und Freiheit des Individuums berührt und umkreisen damit unsere Vorstellung von der Würde des Menschen.
Welche Grundlagen im Verhältnis der Geschlechter benötigen Liebe und wahrhaftige Kooperation als Synonym für Bindungsfähigkeit und Empathie gegenüber gegenseitiger Abhängigkeit und Kontrolle als Ausdruck von Macht und Entfremdung.
Was ist der Mensch.
Was könnte er sein.

 

 

 

 

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